Berliner Höhenweg

Blick auf den Schlegeisstausee (©Hotel Pachmair)
Blick auf den Schlegeisstausee (©Hotel Pachmair)
Die Berliner Hütte am Berliner Höhenweg (©Hotel Magdalena)
Die Berliner Hütte am Berliner Höhenweg (©Hotel Magdalena)

Mitten durch das Herz des Hochgebirgs-Naturparks Zillertaler Alpen verläuft der Berliner Höhenweg. Der mehrtägige Rundwanderweg kann beliebig variiert werden, aber wer die Runde komplett absolviert, legt in rund sieben Tagen etwa 70 Kilometer und 6700 Höhenmeter zurück.

 

Übernachten am Berliner Höhenweg

 

Acht Alpenvereinshütten bieten den Wanderern am Berliner Höhenweg eine Möglichkeit zum Übernachten und Kräfte tanken. Die bekannteste Schutzhütte am Berliner Höhenweg ist die Berliner Hütte, die im Jahr 1879 als erste Schutzhütte im Zillertal errichtet wurde. Das kunstvoll gestaltete Interieur mag bei dem ein oder anderen Besucher Erstaunen hervorrufen, denn mit dem eher simplen Charme einer urigen Berghütte hat die Berliner Hütte wenig gemein. Schon allein der beeindruckende Treppenaufgang, über dem ein eindrucksvoller Kronleuchter thront, passt nicht ganz ins Bild einer "gewöhnlichen" Berghütte. Auch der erhabene Speisesaal mit seinen fünf Meter hohen Decken bestätigt diesen Eindruck.

 

Gerade diese einmalige Charakteristik sorgte aber dafür, dass die Berliner Hütte im Jahr 1997 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Damit bildet sie ein ganz besonderes Highlight für Wanderer am Berliner Höhenweg.

 

Aber auch die anderen Hütten am Berliner Höhenweg, von der Edelhütte über die Kasseler Hütte, dem Furtschagelhaus und der Olperer Hütte, bis hin zum Friesenberghaus und schließlich der Gamshütte, warten mit viel Charme und immer einer guten Brotzeit auf die müden Wanderer.

 

Der Berliner Höhenweg - nicht nur für Profi-Bergsteiger

 

Einige Abschnitte des Berliner Höhenweges erfordern durchaus Trittsicherheit, Kondition und Schwindelfreiheit. Doch auch Genusswanderer können sich auf einzelne Etappen der Rundwanderung wagen. Denn von jeder Hütte gibt es die Möglichkeit, ins Tal abzusteigen. Damit kann der Berliner Höhenweg individuell, je nach Können, Kondition und Wetterlage in Angriff genommen werden.

 

Der Berliner Höhenweg an einem Wochenende

 

Wer keine ganze Woche Zeit hat, aber gerne die Highlights des Berliner Höhenwegs an einem Wochenende erleben möchte, der wandert am besten  von der Dominikushütte am Schlegeisspeicher entlang über das Furtschaglhaus bis zur Berliner Hütte. Auch diese Runde ist geübteren Bergsteigern vorbehalten, doch wer die nötige Bergerfahrung mitbringt, erlebt hier eine der absoluten Königstouren des Zillertales.

 

Vom Parkplatz an der Dominikushütte geht es zunächst noch recht gemütlich am Ufer des Stausees entlang, bevor es allmählich steiler wird. Nach etwa 2,5 Stunden wird das Furtschaglhaus (2293 m) erreicht. Dort beginnt der eigentliche Berliner Höhenweg, der sich als schwierige Hochtour präsentiert. Wer schon die Beine spürt oder schlechtes Wetter ahnt, sollte eine Übernachtung im Furtschaglhaus einplanen, denn die folgende Etappe ist durchaus anspruchsvoll. Etwa fünf Stunden dauert der Übergang vom Furtschaglhaus zum Gipfel des Schönbichler Horns, von dem ein spektakulärer Ausblick wartet. Über einen steilen Felsrücken erfolgt schließlich der Abstieg vom Gipfel, bevor der Weg wieder flacher wird. Nach rund 7,5 Stunden Gehzeit wird dann die Berliner Hütte als letztes Etappenziel erreicht.

 

Eine ausführliche Beschreibung der Tour von der Dominikushütte zur Berliner Hütte ist im Buch "Die 40 schönsten Touren im Zillertal" zu finden.

Schnell ans Ziel

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